Haushalt der Europäischen Union
Das Logo der Europäischen Union (EU) kennt jeder. Immer wieder entdeckt man es auf Baustellenschildern, Konferenzprogrammen, Vertragsbögen oder Ortseingangsschilder. In vielen Fällen weist das EU-Logo darauf hin, dass hier Gelder aus dem Topf der Europäischen Union geflossen sind. mehr lesen
Die EU finanziert direkt oder indirekt eine riesige Bandbreite von Projekten und Aktivitäten. In unserem Alltag begegnen wir vorwiegend EU-Projekten, die über die Regional- und Strukturpolitik finanziert werden. Das Geld wird zu Gunsten der Regionen, Städte und ihrer Bürger ausgegeben und u. a. für den Ausbau von Infrastrukturen, die Verbreitung von High-Speed Internet, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen oder auch für die Förderung von nachhaltigem Tourismus eingesetzt. Beispielhaft ist hier der grenzüberschreitende Wander- und Radwege am Oberrhein, ein neues trinationales ökotouristisches Angebot für Radfahrer und Wanderer im Dreiländereck Schweiz, Frankreich und Deutschland.
Darüber hinaus unterstützt die EU Bildungsprogramme – wie das weitbekannte Erasmus-Programm –, Städtepartnerschaften, Forschung, Innovationsförderung für Unternehmen, Maßnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes, sowie außerhalb Europas Entwicklungs-, Menschenrechtsprojekte und vieles mehr.
Eine angemessene Finanzausstattung der EU zu sichern, sollte fester Bestandteil grüner Politik sein. Seit Sommer 2009 setzte ich mich, als Mitglied des Haushaltsausschuss im Europäischen Parlament, dafür ein.
Europäische Kommission präsentiert Vorschlag zum Gender-Budget für den Zeitraum nach 2013
Für die Bereiche “Gleichstellung von Frauen und Männern” und “Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen” hat die Europäische Kommission am 15. November ihren Vorschlag für den Zeitraum nach 2013 vorgestellt. Das neue Programm soll “Rechte und Bürgerschaft” heißen und (neben zahlreichen weiteren Bereichen, wie z.B. dem Strafrecht) alle Aktionen in Sachen Gleichberechtigung/Kampf gegen Gewalt an Frauen enthalten (also z.B. das jetzige Daphne-Programm und die genderspezifischen Teile von Progress). Insgesamt sind für die 7-jährige Förderperiode €387 Millionen vorgesehen. Dies bedeutet eine Mittelkürzung um etwa 5% im Vergleich zu den derzeit laufenden Programmen. mehr
Erasmus für alle – einheitliches Bildungs- und Mobilitätsprogramm der EU nach 2013
Am 23. November hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für das künftige Bildungs- und Mobilitätsprogramm für die Zeit nach 2013 vorgelegt – Erasmus für alle.
Hier finden Sie alle dazugehörigen Dokumente.
Die Intergruppe Jugend im Europäischen Parlament nimmt dazu wie folgt Stellung:
“Die Intergruppe Jugend des Europäischen Parlaments begrüßt die im “Erasmus für alle”-Programm vorgeschlagene Erhöhung der bereitgestellten Mittel (17.299 Millionen €) für Jugendliche. Jedoch gibt es drei wichtige Punkte, die im Vorschlag der Kommission für ein einziges Mobilitäts- und Bildungsprogramm enthalten sein müssen: mehr
Europa in Bewegung setzen – Erasmus für alle
Seit Anfang 2010 setze ich mich im Rahmen der Intergruppe Jugend für bessere Bildungs- und Mobilitätsprogramme der EU und ihre finanzielle Ausstattung ein. Zu diesen Programmen gehört bekanntlich auch Erasmus Mundus. Es ist das bekannteste und am häufigsten genutzte Mobilitätsprogramm der EU.
Im Sommer letzten Jahres habe ich die hochschulpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der grünen Fraktionen in den Landtagen gebeten, eine Anfrage die jeweiligen Landesregierungen zum Thema “Europäische Mobilität von Studierenden – reicht ERASMUS, erreicht ERASMUS?” zu stellen. Ich wollte damit herausfinden, wie Erasmus in den einzelnen Bundesländern umgesetzt wird und wo es noch Schwierigkeiten bei der Umsetzung gibt. Nun gibt es die Ergebnisse in Form einer Studie. mehr
„Gut gemeint und schlecht gemacht“
Mannheim/Brüssel. „Gut gemeint und schlecht gemacht“, zu dieser Einschätzung kommt eine von der grünen Europaabgeordneten für die Metropolregion Rhein-Neckar Dr. Franziska Brantner in Auftrag gegebene Studie zur EU-Förderung. Die Politikwissenschafterlin Dr. Lisa Dellmuth von der Universtität Mannheim (jetzt Stockholm) hat hierfür im Hinblick auf die Neugestaltung der Förderprogramme im Jahr 2013 untersucht, was bei der Vergabepraxis in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gut läuft und wo es klemmt. mehr
Der Haushaltsauschuss des Europäischen Parlaments
Zusammen mit dem Rat bildet das Europäische Parlament die Haushaltsbehörde. Bereits in der Vergangenheit verfügte das Parlament über weitreichende Haushaltsbefugnisse. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon (Dezember 2009) wurden diese Befugnisse weiter gestärkt. Seitdem ist das Parlament in der Entscheidung über den jährlichen Gesamthaushaltsplan der Union dem Rat, der die Mitgliedsstaaten vertritt, gleich gestellt. mehr
Hat Europa das richtige Werkzeug für außenpolitische Krisen?
Brüssel. Hat Europa das richtige Handwerkszeug für akute Krisen und für die Lage nach Konflikten? Antworten auf diese Frage zur Perspektive der Finanzreform für die außenpolitischen Instrumente nach 2013 wünschte sich Gastgeberin Dr. Franziska Brantner von Expertinnen und Experten bei einer von ihr veranstalteten Anhörung zur Zukunft der EU-Unterstützungsmöglichkeiten in aller Welt am Dienstag, 3. Mai. mehr
Eine von Franziska Brantner beauftragte Studie belegt willkürliche Vergabe von EU-Geldern
Studie (PDF)
Artikel aus der Financial Times
Brüssel/Stuttgart/Mainz. “Es ist oft willkürlich, wo die EU-Gelder am Ende ankommen”, so bilanziert die Grünen- Europaabgeordnete Franziska Brantner das Ergebnis einer von ihr in Auftrag gegebenen Studie. Demzufolge gehe es nicht darum, immer mehr Gelder für den EU-Finanzplan zu fordern, sondern dafür zu sorgen, “dass das Geld sinnvoll ausgegeben wird”. Künftig, so unterstreicht die Parlamentarierin aus der Metropolregion Rhein-Neckar, müsse es nicht nur “knallharte Kontrollen” und mehr Mitsprache der Landesparlamente geben, sondern es sei insgesamt wesentlich mehr Transparenz nötig. mehr
EU-Budget: Viel Lärm um nichts
Straßburg. Das Europäische Parlament hat heute dem Kompromiss mit dem Rat zum Budget 2011 zugestimmt, der eine Erhöhung der Ausgaben um 2,9 Prozent vorsieht. Die Fraktion der Grünen/EFA stimmten gegen eine begleitende Resolution, da wesentliche Änderungsträge nicht angenommen wurden. mehr
EU-Budget: Blockadehaltung führt in die Sackgasse
Brüssel. Die Budgetverhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat endeten gestern Nacht erneut ohne Ergebnis, nachdem eine Minderheit der EU-Mitgliedsstaaten sich weiterhin jedem Kompromiss verweigert hatte. Nach Abbruch der Verhandlungen erklärte Helga Trüpel, haushaltspolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament: “Die fortgesetzte Blockadehaltung einiger Mitgliedsstaaten hat die Budgetverhandlungen endgültig in die Sackgasse geführt. Das Parlament war dem Rat in den Verhandlungen weit entgegengekommen, leider zeigten sich einige wenige EU-Mitgliedsstaaten völlig unnachgiebig”. “Geld ist nicht das Problem”, so pflichtet ihr Franziska Brantner, Abgeordnete aus der Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz bei. “Das Europäische Parlament war und ist weiterhin willig, den vom Rat geforderten Kürzungen im Haushaltsvoranschlag 2011 zuzustimmen, wenn im Gegenzug eine Garantie für die Rolle des Europäischen Parlaments in künftigen Budgetverhandlungen gegeben wird”, so die beiden Parlamentarierinnen. mehr

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