Freiburg
Klare Worte gegen Euro-Thesen des baden-württembergischen Sparkassen-Präsidenten
Franziska Brantner weist in einem offenen Brief die Angriffe des Präsidenten des baden-württembergischen Sparkassenverbandes, Peter Schneider, auf gemeinschaftliche Rettungspläne für den Euro zurück. Dieser hatte in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung vom 2. Juli behauptet, der Wohlstand in Deutschland sei durch einen europäischen Haftungsverbund bedroht, weil die Deutschen dadurch “in ungeheurem Ausmaß für die Schulden anderer Leute geradestehen müssen.”
Franziska Brantner hält den Thesen Schneiders entgegen: “Ich behaupte vielmehr, dass Sie die ökonomische Lage ganz einfach 180 Grad verdreht schildern. Wenn wir unseren Wohlstand in Deutschland halten wollen, müssen wir den Widerstand gegen einen Haftungsverbund und Eurobonds – von Ihnen als Bonitäts-Shaker verächtlich gemacht – aufgeben.” Nachdem sich Franziska Brantner auf drei Seiten mit den Argumenten des Sparkassenpräsidenten auseinander setzt, kommt sie zu einem deutlichen Schluss: ”Ich kann diese Haltung mittlerweile nur noch als Elitenversagen charakterisieren. Unklar ist dabei nur noch, ob die Ursache eine schlichte Realitätsverweigerung oder Angst vor der Reaktion des Wahlvolks ist, wenn man ihm die Wahrheit sagt.” mehr
Halbzeit im Europaparlament – Meine wichtigsten Themen und größten Erfolge
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
liebe Interessierte an meiner Halbzeitbilanz im Europaparlament,
seit Sommer 2009 vertrete ich die Metropolregion Rhein-Neckar, sowie das Gebiet von der Schweizer Grenze im Südbadischen, die Rheinschiene hinauf bis an die hessische Grenze nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland, in Brüssel und Straßburg. Grund genug, ein erstes Resümee zu ziehen und aufzuzeigen, was mir wichtig war, wo ich mich engagiert habe und welche Akzente ich setzen konnte.
Natürlich kann eine solche Beschreibung nur ein unvollständiger Abriss sein. Dennoch ist es wichtig, ab und an innezuhalten und auf das Erreichte zu blicken, um deutlicher zu sehen, wohin der künftige Weg führen muss. Lesen Sie hier meine ganz persönliche Halbzeitbilanz (PDF) der letzten zweieinhalb Jahre im Europaparlament. mehr
Vom Leben und Arbeiten in “Stressburg” – Ein Tag mit Franziska Brantner im Europäischen Parlament
Straßburg/Freiburg. Um den Menschen Europa näher zu bringen und ihnen einen Einblick in die Arbeit des Europäischen Parlaments zu geben, lädt Franziska Brantner jedes Jahr interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg und ganz Südbaden und ein weiteres Mal aus der Metropolregion Rhein-Neckar zu einer eintägigen Fahrt nach Straßburg ein. Am 29. September war es wieder soweit, von Freiburg aus ging es nach Norden. mehr
Franziska Brantner übergibt Plusenergie-Petition an Energiekommissar
Freiburg. Noch immer verbrauchen wir über 50 Prozent unserer Energie für Bau und Nutzung von Gebäuden. Hier gibt es riesige Einsparpotentiale, die es zu nutzen gilt. Dass Gebäude mehr Energie erzeugen als verbrauchen, ist kein kühner Traum, sondern bei einigen Gebäuden bereits Wirklichkeit, unter anderem in der Freiburger Solarsiedlung. Diese Plusenergie-Bauweise muss Standard beim Neubau von Gebäuden werden. Dies fordert der Freiburger Architekt Rolf Disch und mit ihm mehr als 5000 weitere UnterzeicherInnen in der Plusenergie-Petition. Um diesem Anliegen auch auf europäischer Ebene Gehör zu verschaffen, übergab Franziska Brantner die Petition an den EU-Energiekomissar Günther Oettinger. mehr
Mädchen-Fußballturnier im Flüchtlingswohnheim: Rundum erfolgreicher Girl’s Cup zur Weltmeisterschaft in St. Christoph
Freiburg. Ein kleines “Sommermärchen” konnte man vor kurzem im Flüchtlingswohnheim St. Christoph am Freiburger Flugplatz erleben: Franziska Brantner richtete anlässlich der Frauen- Fußballweltmeisterschaft ein Fußballturnier für Mädchen im Alter von acht bis sechzehn Jahren aus. mehr
Franziska Brantner empört: Nicolas Sarkozy hat Laufzeit des “Schrottreaktors” Fessenheim um um zehn Jahre verlängert
Brüssel/Straßburg.Empört und enttäuscht äußerte sich die grüne Europaabgeordnete Dr. Franziska Brantner, zu deren Betreuungsgebiet neben der Metropolregion Rhein-Neckar auch die Rheinschiene bis an die Schweizer Grenze gehört, darüber, dass der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy gestern Abend die Laufzeit des “Schrottreaktors” Fessenheim um zehn Jahre verlängert. mehr
Mit Franziska Brantner unterwegs bei ihrem Wahlkreistag in Freiburg
Freiburg. Franziska Brantner ist es ungeheur wichtig, sich so oft wie möglich mit den Bürgerinnen und Bürgern ihres Wahlkreises beziehungsweise ihrer Betreuungsregion auszutauschen. An den regelmäßig stattfindenden Wahlkreistagen besucht sie verschiedene Institutionen und gesellschaftliche Akteure in Freiburg, um sich über ihre Sorgen, Wünsche und Pläne oder einfach nur ihre Lebenssituation zu informieren. mehr
Baden-Württembergs neuer Europaminister zum Antrittsbesuch in Brüssel
Der neue baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich (SPD; im Bild rechts) war am 31. Mai zum Antrittsbesuch in Brüssel. Dabei traf er unter anderem auf die Europaabgeordneten aus seinem Bundesland. Unter ihnen war auch die grüne Europaabgeordnete Franziska Brantner (im Bild links) aus der Metropolregion. Sie freute sich sehr über diesen ersten, sehr anregenden Meinungsaustausch und wünschte der neuen grün-roten Landesregierung einen guten europapolitischen Start. Die enge Verzahnung der regionalen und europäischen Ebene ist Franziska Brantner stets ein besonderes Anliegen gewesen. Mit der neuen Landesregierung in Stuttgart hofft sie hier auf neuen Schwung.
“Atomkraftwerk Fessenheim muss vom Netz”
Strasbourg. Aufgewachsen ist die 31-jährige Europaabgeordnete Franziska Branter quasi im Schatten des Atomkraftwerks Fessenheim, direkt an der Grenze von Frankreich zu Deutschland. Schon vor Jahrzehnten galt vielen in Südbaden der Meiler als bedrohlicher Schrottreaktor, heute ist klar, dass dort mehr als vier Mal so viele Pannen passieren wie bei allen anderen französischen Kernkraftwerken zusammen. Obwohl der havarierte Reaktor im japanischen Fukushima, der seit Wochen die Welt in Atem hält, ähnlich alt und ähnlich konstruiert ist und damit die Gefährdung jedem deutlich werden sollte, wird im April über eine Laufzeitverlängerung für Fessenheim verhandelt. “Bei einer solchen Katastrophe gebe es für meine Heimatregion kein Entrinnen”, so die Mutter einer kleinen Tochter. Dabei müsste spätestens seit Tschernobyl vor einem Vierteljahrhundert eigentlich jedem klar sein, dass Radioaktivität keine Grenzen kenne. mehr
Pressekonferenz zu Atomarem Risiko an der deutsch-französischen Grenze
Straßburg. Nach der nuklearen Katastrophe in Japan zeigt sich die Öffentlichkeit in Baden-Württemberg und im Elsass zunehmend besorgt über die Sicherheit der Atomkraftwerke in der deutsch-französischen Grenzregion (insbesondere mit Blick auf die in Philippsburg, Neckarwestheim, Biblis und Fessenheim). In dieser Situation sind nun nach Ansicht der grünen Europaabgeordneten Dr. Franziska Brantner sowie ihrer Fraktion sowohl die regionalen als auch europäischen Behörden gefragt, um Antworten auf das atomare Risiko zu finden. Deshalb fand am heutige Mittwoch, 6. April, im Straßburger Europaparlament eine Pressekonferenz statt, die unter www.greenmediabox.eu auch im Internet per Livestream zu verfolgen war, in Kürze wird der Beitrag unter http://www.greenmediabox.eu/archive/ ins Archiv gestellt. Mit dabei waren neben Franziska Brantner (MdEP aus Baden-Württemberg und der Metropolregion Rhein-Neckar), Rebecca Harms (MdEP und Ko-Vorsitzende der Fraktion), Sandrine Bélier, (MdEP im Wahlkreis Ost-Frankreich) sowie Jacques Fernique, Mitglied des Regionalparlaments im Elsass für die französischen Grünen (Europe Ecologie-Les Verts). Die Pressekonferenz trug den Titel “Atomares Risiko als gemeinsame Verantwortung: Welche Rolle für die europäischen Regionen?” Am heutigen Nachmittag wird auf diesem Blog auch ein Beitrag darüber zu lesen sein.
Korken für den guten Zweck
Kehl-Kork. Selten liegt der Ideengeber für ein tolles Projekt im wahrsten Sinne des Wortes so nahe, wie wenn aus seinem Ortsname die Idee für ein beachtliches integratives Projekt wird. Genau dies ist der Fall bei dem Projekt „Korken für Kork“ der Diakonie Kehl-Kork, bei dem es um die sinnvolle Beschäftigung schwer an Epilepsie erkrankter Menschen geht: In der Einrichtung , die seit 1991 gebrauchte Korken sammelt, wird daraus Korkschrot, einen ökologischen Dämmstoff für den Hausbau macht. “Eine tolle Geschichte”, meint die grüne Europaabgeordnete Franziska Brantner. Doch die junge Parlamentarierin weiß auch, dass die Idee immer wieder gefährdet ist und bittet deshalb die Menschen in der Region, sich für Korken aus Kork stark zu machen. mehr












