Metropolregion Rhein-Neckar
Syrien wohin? Frauen zwischen Aufbruch und Unterwerfung
Zu dieser Frage diskutierte Franziska Brantner am Mittwoch (17. April) in Heidelberg mit syrischen Aktivistinnen und Aktivsten. Die Heinrich-Böll-Stiftung und Adopt a Revolution hatten zu der Veranstaltung in der Heidelberger DAI-Bibliothek eingeladen. Den voll besetzten Raum erwartete eine spannende und teils sehr emotionale Debatte.
Zunächst berichtete Alan, einer der Mitbegründer der „Union der Freien syrischen Studierenden“, eindrücklich von den Anstrengungen junger Syrer, den friedlichen Widerstand, die Nothilfe und die Aufbauarbeit vor Ort in den syrischen Städten zu organisieren. Dabei traten die logistischen und humanitären Probleme deutlich zutage. Lamis, eine junge Studentin, die bis vor wenigen Wochen in Syrien war, schilderte das Leben syrischer Studenten jenseits jeglicher Normalität. Sie betonte die große Unsicherheit für die vielen auf der Flucht befindlichen Menschen, die mit jeder Wendung der Kämpfe einhergeht. Auch Hervin die seit 2004 politisch aktiv ist, begleitete den Aufstand in Syrien von Beginn an bis zu ihrer Flucht im Frühjahr 2012. Sie berichtete von den Aktivitäten syrischer Frauen, die vor Ort unter großen Risiken für Frauenrechte kämpfen. mehr
Weltfrauentag: Der Kampf um Gleichberechtigung geht weiter
Anlässlich des Weltfrauentags erklärt Franziska Brantner, grüne Bundestagskandidatin im Wahlkreis Heidelberg und Mitglied im Gleichstellungsausschuss des Europaparlaments:
“Heute am 8. März, am Tag der Rechte der Frau, erinnern wir an das Engagement unzähliger Frauen, die in der Vergangenheit Großes für die Gleichstellung der Geschlechter geleistet haben. Vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, musste erst mühsam gegen den Widerstand alter Herren erkämpft werden. Aber auch heute noch braucht es die Initiative und den langen Atem vieler Frauen, um verkrustete Verhältnisse aufzubrechen. mehr
Bericht: One Billion Rising – Heidelberg erhebt sich und tanzt!
Dass dies keine gewöhnliche Demonstration war, die am 14. Februar mitten durch die Heidelberger Altstadt zog, war den rund 400 HeidelbergerInnnen, die dem weltweiten Aufruf “One Billion Rising” gefolgt waren, von Beginn an klar: “Break the Chain” – Zerbrecht die Ketten, so heißt das offizielle Lied der V-Day-Kampagne, die von Eve Ensler, der Autorin der Vagina Monologues, ins Leben gerufen und von der Heidelberger Europaabgeordneten Franziska Brantner und der Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Frauenverbände und -gruppen unterstützt wurde. “Break the Chain” und eine dazu einstudierte Choreographie läuteten dann kurz nach 15 Uhr auch den Beginn der Demonstration auf dem Universitätsplatz ein. Rund 50 Menschen unterschiedlichsten Alters hatten schon im Vorfeld des Aktionstages die Möglichkeit genutzt, kostenlos die Tanzschritte in der Tanzschule Tanz mit Thamina zu erlernen. Gemeinsam mit den ca. 400 Demonstrantinnen und Demonstranten setzten sie ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. mehr
One Billion Rising – Heidelberg erhebt sich und tanzt!
Anlässlich des weltweiten Aktionstages “One Billion Rising” und der dazugehörigen Aktionen in Heidelberg und Weinheim am heutigen Donnerstag, den 14. Februar erklärt Franziska Brantner, grüne Europaabgeordnete und Bundestagskandidatin im Wahlkreis Heidelberg-Weinheim:
“Tag für Tag leiden weltweit Frauen und Mädchen unter den Folgen von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt und auch in Deutschland ist für viele Frauen ein Leben ohne Gewalt keine Selbstverständlichkeit. Neben die Konsequenzen direkter Gewalteinwirkung treten zudem die zum Teil erheblichen gesundheitlichen, psychischen und psychosozialen Folgen. Frauen werden diskriminiert, gedemütigt und ausgegrenzt, all dies zum Teil auf systematische Art und Weise. Damit muss endlich Schluss sein! Wir dürfen nicht länger ignorieren, wie Frauen in den eigenen vier Wänden missbraucht werden und Menschenschlepper junge Frauen nach Deutschland holen und zur Prostitution zwingen. mehr
One Billion Rising – eine Milliarde Menschen erhebt sich
Jede dritte Frau weltweit widerfährt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Mit einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden ergibt dies mehr als eine Milliarde Frauen und Mädchen, die alltäglich mit Gewalt konfrontiert werden oder am direkten Leibe erfahren. Das sind eine Milliarde Töchter, Mütter, Großmütter, Schwestern, Freundinnen – one billion – zu viel!
Am 14. Februar 2013 werden sich weltweit eine Milliarde Menschen gemeinsam erheben, auf die Straße gehen und tanzen – tanzen, um Aufmerksamkeit zu erregen und ein klares Signal zu setzen, dass das Unrecht und die Gewalt, die Frauen und Mädchen erfahren, inakzeptabel sind und sofort aufhören müssen. Eine Milliarde tanzende Frauen und Männer werden am 14. Februar die Welt bewegen! mehr
Sexarbeit: Armut – Freiheit – Zwang?
Prostitution – kaum ein Thema scheint so undurchsichtig und komplex. Prostituierte werden gesellschaftlich stigmatisiert, moralisch verachtet und oftmals pauschal kriminalisiert. Dabei ist Prostitution in Deutschland seit Erlass des rot-grünen Prostitutionsgesetzes vor über zehn Jahren nicht mehr strafbar. Sexarbeiterinnen haben Zugang zum Sozialversicherungssystem, können ihren Lohn vor Gericht einklagen und zahlen Steuern. Die Kluft zwischen gesetzlicher Intention und Realität, auch dies war Thema bei der Diskussionsveranstaltung “Sexarbeit: Armut – Freiheit – Zwang?” am 16. Januar in Mannheim. mehr
Konversion: Franziska Brantner will Klarheit zu europarechtlichen Bedenken bei Änderung des BImA-Gesetzes schaffen
Zur aktuellen Debatte um eine mögliche Änderung des BImA Gesetzes und etwaigen Kollisionen mit EU-Recht meint Franziska Brantner, grüne Europaabgeordnete und Bundestagskandidatin für Heidelberg:
„Karl A. Lamers hat erneut den Vorschlag der Opposition, durch eine sogenannte Öffnungsklausel im BImA-Gesetz den Verkauf ehemaliger militärischer Liegenschaften unter dem Marktpreis an die betroffenen Kommunen für den sozialen Wohnungsbau zu ermöglichen, als nicht vereinbar mit geltendem EU-Recht bezeichnet. Dieses Argument halte ich für fragwürdig. Die Kommission hat im Dezember 2011 explizit den sozialen Wohnungsbau vom Beihilferecht befreit.
Um aber wirklich Klarheit zu schaffen, habe ich die Kommission heute in einer Dringlichkeitsanfrage gebeten, zu den europarechtlichen Fragen eindeutig Stellung zu beziehen. mehr
„Wenn wir’s nicht schaffen, geht’s keiner mehr an!“: der zweite Tag der Energiewenderadtour
Die Energiewende stellt zweifellos eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Dass sie dennoch zu schaffen ist, wenn Stadtwerke, Energiekonzerne, Bund, Land und Kommunen sowie nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger sie gemeinsam und engagiert anpacken, vor Ort sinnvolle Lösungen entwickeln und offen diskutieren, zeigte sich ein weiteres Mal an den Stationen des zweiten Tages der Energiewendetour, die Franziska Brantner mit dem Rad durch die Metropolregion führte. mehr
Start der Energiewendetour
Mit passenden T-Shirts startete am Montag, 16. Juli 2012, die Energiewenderadtour. Von Neustadt-Böbig aus machten sich die Drahteselreiterinnen und -reiter zum Solarinformationszentrum am Solarpark Lachen-Speyerdorf auf. Danach radelte die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein nach Landau zur stolzen 10 000 qm großen Bürgersolaranlage auf dem Dach der Lagerhallen der Firma “Gummi Mayer”. mehr










