Umwelt und Verkehr
„Wenn wir’s nicht schaffen, geht’s keiner mehr an!“: der zweite Tag der Energiewenderadtour
Die Energiewende stellt zweifellos eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Dass sie dennoch zu schaffen ist, wenn Stadtwerke, Energiekonzerne, Bund, Land und Kommunen sowie nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger sie gemeinsam und engagiert anpacken, vor Ort sinnvolle Lösungen entwickeln und offen diskutieren, zeigte sich ein weiteres Mal an den Stationen des zweiten Tages der Energiewendetour, die Franziska Brantner mit dem Rad durch die Metropolregion führte. mehr
Start der Energiewendetour
Mit passenden T-Shirts startete am Montag, 16. Juli 2012, die Energiewenderadtour. Von Neustadt-Böbig aus machten sich die Drahteselreiterinnen und -reiter zum Solarinformationszentrum am Solarpark Lachen-Speyerdorf auf. Danach radelte die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein nach Landau zur stolzen 10 000 qm großen Bürgersolaranlage auf dem Dach der Lagerhallen der Firma “Gummi Mayer”. mehr
Energiewende-Radtour in der Metropolregion, 16. bis 18. Juli
- Montag, 16.7.2012
- Dienstag, 17.7.2012
- Mittwoch, 18.7.2012
| Montag, 16. Juli 2012 | 9:20 Uhr, Lachen-Speyerdorf, Flugplatz Lilenthal | Solarkraftwerks und Solarinformationszentrums |
| 12:00 Uhr, Landau | Bürgersolaranlage Gummi Mayer | |
| 15:00 Uhr, Insheim | Geothermiekraftwerk mit dem Ortsbürgermeister von Insheim, Herrn Bergdoll | |
| 17:00 Uhr, Wollmesheimer Höhe, Landau | Null-Emissions-Schule, Grundschule Wollmesheimer Höhe mehr |
Der Grüne New Deal für die Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz
Ludwigshafen. Der Grüne New Deal für die Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz, der auf der Regionalkonferenz der Grünen vom November 2010 formuliert wurde, ist nun als PDF-Dokument zugänglich und ist hier anzuklicken (ausführliche Lektüre vom Redaktionsteam empfohlen). mehr
Franziska Brantner übergibt Plusenergie-Petition an Energiekommissar
Freiburg. Noch immer verbrauchen wir über 50 Prozent unserer Energie für Bau und Nutzung von Gebäuden. Hier gibt es riesige Einsparpotentiale, die es zu nutzen gilt. Dass Gebäude mehr Energie erzeugen als verbrauchen, ist kein kühner Traum, sondern bei einigen Gebäuden bereits Wirklichkeit, unter anderem in der Freiburger Solarsiedlung. Diese Plusenergie-Bauweise muss Standard beim Neubau von Gebäuden werden. Dies fordert der Freiburger Architekt Rolf Disch und mit ihm mehr als 5000 weitere UnterzeicherInnen in der Plusenergie-Petition. Um diesem Anliegen auch auf europäischer Ebene Gehör zu verschaffen, übergab Franziska Brantner die Petition an den EU-Energiekomissar Günther Oettinger. mehr
Franziska Brantner empört: Nicolas Sarkozy hat Laufzeit des “Schrottreaktors” Fessenheim um um zehn Jahre verlängert
Brüssel/Straßburg.Empört und enttäuscht äußerte sich die grüne Europaabgeordnete Dr. Franziska Brantner, zu deren Betreuungsgebiet neben der Metropolregion Rhein-Neckar auch die Rheinschiene bis an die Schweizer Grenze gehört, darüber, dass der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy gestern Abend die Laufzeit des “Schrottreaktors” Fessenheim um zehn Jahre verlängert. mehr
Umweltverbände wollen Regionalplan “begrünen”
Mannheim. Taufrische Morgenluft für die Natur wittern die Verbände der Metropolregion, die sich den Umweltschutz auf ihre Fahnen geschrieben haben. Und damit passen sie haargenau zu dem, was auch die grüne Europaabgeordnete Franziska Branter über “ihre” Metropolregion denkt. „Das Zeitfenster für eine Neuorientierung der Regionalplanung in Richtung Nachhaltigkeit ist offen“, so Matthias Weyland, Geschäftsführer vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) im Bereich Rhein-Neckar-Odenwald. Gemeinsam mit dem regionalen Naturschutzbund (NABU) sowie dem Umweltforum Mannheimer Agenda 21 hat seine Organisation den so genannten „Einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar 2020“ unter die Lupe genommen und in einem nun verabschiedeten Positionspapier Vorschläge für eine zukunftsfähige Entwicklung erarbeitet. mehr
Offener Brief an Präsident Sarkozy: AKW Fessenheim sofort stilllegen
Offener Brief an Präsident Sarkozy: Deutsche und französische Europaabgeordnete fordern die sofortige Stilllegung des Pannenreaktors Fessenheim
In einem offenen Brief an den französischen Präsidenten Sarkozy haben sich deutsche und französische Europaparlamentarier der Fraktion der Grünen/EFA und der Sozialdemokraten für eine sofortige Stilllegung des AKW Fessenheim eingesetzt. In ihrem Schreiben vom 10. Mai betonten die Abgeordneten aus dem Elsass und aus Baden-Württemberg sowohl die besondere Gefährdung, die von Fessenheim ausgeht, als auch die Notwendigkeit eines energiepolitischen Neuanfangs. mehr
“Atomkraftwerk Fessenheim muss vom Netz”
Strasbourg. Aufgewachsen ist die 31-jährige Europaabgeordnete Franziska Branter quasi im Schatten des Atomkraftwerks Fessenheim, direkt an der Grenze von Frankreich zu Deutschland. Schon vor Jahrzehnten galt vielen in Südbaden der Meiler als bedrohlicher Schrottreaktor, heute ist klar, dass dort mehr als vier Mal so viele Pannen passieren wie bei allen anderen französischen Kernkraftwerken zusammen. Obwohl der havarierte Reaktor im japanischen Fukushima, der seit Wochen die Welt in Atem hält, ähnlich alt und ähnlich konstruiert ist und damit die Gefährdung jedem deutlich werden sollte, wird im April über eine Laufzeitverlängerung für Fessenheim verhandelt. “Bei einer solchen Katastrophe gebe es für meine Heimatregion kein Entrinnen”, so die Mutter einer kleinen Tochter. Dabei müsste spätestens seit Tschernobyl vor einem Vierteljahrhundert eigentlich jedem klar sein, dass Radioaktivität keine Grenzen kenne. mehr
Pressekonferenz zu Atomarem Risiko an der deutsch-französischen Grenze
Straßburg. Nach der nuklearen Katastrophe in Japan zeigt sich die Öffentlichkeit in Baden-Württemberg und im Elsass zunehmend besorgt über die Sicherheit der Atomkraftwerke in der deutsch-französischen Grenzregion (insbesondere mit Blick auf die in Philippsburg, Neckarwestheim, Biblis und Fessenheim). In dieser Situation sind nun nach Ansicht der grünen Europaabgeordneten Dr. Franziska Brantner sowie ihrer Fraktion sowohl die regionalen als auch europäischen Behörden gefragt, um Antworten auf das atomare Risiko zu finden. Deshalb fand am heutige Mittwoch, 6. April, im Straßburger Europaparlament eine Pressekonferenz statt, die unter www.greenmediabox.eu auch im Internet per Livestream zu verfolgen war, in Kürze wird der Beitrag unter http://www.greenmediabox.eu/archive/ ins Archiv gestellt. Mit dabei waren neben Franziska Brantner (MdEP aus Baden-Württemberg und der Metropolregion Rhein-Neckar), Rebecca Harms (MdEP und Ko-Vorsitzende der Fraktion), Sandrine Bélier, (MdEP im Wahlkreis Ost-Frankreich) sowie Jacques Fernique, Mitglied des Regionalparlaments im Elsass für die französischen Grünen (Europe Ecologie-Les Verts). Die Pressekonferenz trug den Titel “Atomares Risiko als gemeinsame Verantwortung: Welche Rolle für die europäischen Regionen?” Am heutigen Nachmittag wird auf diesem Blog auch ein Beitrag darüber zu lesen sein.
Wer macht mit? Radtour vom Europabüro zum Sternmarsch auf Biblis am Ostermontag
Biblis/Ludwigshafen. Vor 25 Jahren erschütterten die katastrophalen Ereignisse in Tschernobyl die Welt und machten deutlich, welche existentiellen Gefahren von der Atomkraft ausgehen. Durch die Ereignisse in Fukushima, die diese Gefahren wieder in das kollektive Bewusstsein rufen, reicht es für die Befürworter der Atomkraft nicht mehr aus, auf ein kalkulierbares Restrisiko zu verweisen und ein zumindestes symbolisches Handeln wird an den Tag gelegt. Trotz der Bereitschaft der Bundesregierung, möglicherweise einige Atomkraftwerke abzuschalten, ist zivilbürgerliches Engagement nun unabdingbar, um ein Zeichen gegen Atomkraft zu setzen und den Ausstieg voran zu treiben. Beim Sternmarsch auf Biblis am Ostermontag, 25. April, zu dem das Grüne Europabüro von Franziska Brantner ab 8.45 Uhr eine Radtour veranstaltet, ist Gelegenheit dazu. Insbesondere die erschütternden Zahlen der direkten und der Langzeitopfer von Tschernobyl und die möglichen Opfer der Katastrophe in Fukushima verdeutlichen, dass die Atomkraft keine beherrschbare Technologie ist und vor allem die Schrott-Reaktoren abgeschaltet werden müssen. mehr
Aus der Katastrophe in Japan lernen: Philippsburg, Biblis und Fessenheim für immer abschalten
Brüssel: Gemeinsam mit ihrer französischen Fraktions-Kollegin Sandrine Bélier fordert die grüne Europaabgeordnete für die Metropolregion Rhein-Neckar, Franziska Brantner, dass nicht nur, wie vor wenigen Stunden verkündet, Neckarwestheim I, sondern auch die Atomkraftwerke in Philippsburg (Foto), Biblis und im elsässischen Fessenheim schnellstmöglich und auf Dauer abgeschaltet werden. mehr















