Metropolregion Rhein-Neckar
„Wenn wir’s nicht schaffen, geht’s keiner mehr an!“: der zweite Tag der Energiewenderadtour
Die Energiewende stellt zweifellos eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Dass sie dennoch zu schaffen ist, wenn Stadtwerke, Energiekonzerne, Bund, Land und Kommunen sowie nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger sie gemeinsam und engagiert anpacken, vor Ort sinnvolle Lösungen entwickeln und offen diskutieren, zeigte sich ein weiteres Mal an den Stationen des zweiten Tages der Energiewendetour, die Franziska Brantner mit dem Rad durch die Metropolregion führte. mehr
Start der Energiewendetour
Mit passenden T-Shirts startete am Montag, 16. Juli 2012, die Energiewenderadtour. Von Neustadt-Böbig aus machten sich die Drahteselreiterinnen und -reiter zum Solarinformationszentrum am Solarpark Lachen-Speyerdorf auf. Danach radelte die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein nach Landau zur stolzen 10 000 qm großen Bürgersolaranlage auf dem Dach der Lagerhallen der Firma “Gummi Mayer”. mehr
Energiewende-Radtour in der Metropolregion, 16. bis 18. Juli
- Montag, 16.7.2012
- Dienstag, 17.7.2012
- Mittwoch, 18.7.2012
| Montag, 16. Juli 2012 | 9:20 Uhr, Lachen-Speyerdorf, Flugplatz Lilenthal | Solarkraftwerks und Solarinformationszentrums |
| 12:00 Uhr, Landau | Bürgersolaranlage Gummi Mayer | |
| 15:00 Uhr, Insheim | Geothermiekraftwerk mit dem Ortsbürgermeister von Insheim, Herrn Bergdoll | |
| 17:00 Uhr, Wollmesheimer Höhe, Landau | Null-Emissions-Schule, Grundschule Wollmesheimer Höhe mehr |
Klare Worte gegen Euro-Thesen des baden-württembergischen Sparkassen-Präsidenten
Franziska Brantner weist in einem offenen Brief die Angriffe des Präsidenten des baden-württembergischen Sparkassenverbandes, Peter Schneider, auf gemeinschaftliche Rettungspläne für den Euro zurück. Dieser hatte in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung vom 2. Juli behauptet, der Wohlstand in Deutschland sei durch einen europäischen Haftungsverbund bedroht, weil die Deutschen dadurch “in ungeheurem Ausmaß für die Schulden anderer Leute geradestehen müssen.”
Franziska Brantner hält den Thesen Schneiders entgegen: “Ich behaupte vielmehr, dass Sie die ökonomische Lage ganz einfach 180 Grad verdreht schildern. Wenn wir unseren Wohlstand in Deutschland halten wollen, müssen wir den Widerstand gegen einen Haftungsverbund und Eurobonds – von Ihnen als Bonitäts-Shaker verächtlich gemacht – aufgeben.” Nachdem sich Franziska Brantner auf drei Seiten mit den Argumenten des Sparkassenpräsidenten auseinander setzt, kommt sie zu einem deutlichen Schluss: ”Ich kann diese Haltung mittlerweile nur noch als Elitenversagen charakterisieren. Unklar ist dabei nur noch, ob die Ursache eine schlichte Realitätsverweigerung oder Angst vor der Reaktion des Wahlvolks ist, wenn man ihm die Wahrheit sagt.” mehr
“Der dritte Weg” – Ein Irrweg?
Unterscheiden sich kirchliche von weltlichen Arbeitgebern? Darf man Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen einen Streik untersagen? Missbrauchen die Kirchen ihre arbeitsrechtliche Sonderstellung, um Kosten zu reduzieren? Wie sieht das europäische Ausland die Sonderstellung der Kirchen in Deutschland? mehr
Franziska Brantner im Gefängnis zu Gast
Adelsheim. BASIS, das klingt gut. Und besser könnte kaum abgekürzt sein, was für viele junge Männer, deren Zuhause derzeit die Justizvollzugsanstalt Adelsheim darstellt, den Weg in ein normales, nicht kriminelles Leben ermöglicht. „BASIS“ steht dabei für „berufliche, ausbildungsbegleitende und soziale Integration von jungen Strafgefangenen“ und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt. Noch, muss man allerdings dazu sagen. Denn, so der Leiter der Einrichtung, Rainer Goderbauer, im Gespräch mit der grünen Europaabgeordneten Franziska Brantner anlässlich ihres Besuches in Adelsheim, fürs nächste Jahr stehen aus diesem Topf keine Gelder zur Verfügung. mehr
Syrien: Endstation des Arabischen Frühlings?
Heidelberg. „Die Welt schaut zu und tut nichts“. Manchmal kann Ferhad Ahma nicht fassen, was in seinem Heimatland Syrien geschieht. Die Europaabgeordnete Franziska Brantner, ihre Fraktion und der Kreisverband Heidelberg von Bündnis 90/Die Grünen hatten den in Berlin lebenden Oppositionellen und Mitglied des überwiegend im Exil lebenden Syrischen Nationalrats eingeladen, um in der Bibliothek des Deutsch Amerikanischen Instituts über die Situation dort und Handlungsmöglichkeiten der Staatengemeinschaft zu berichten. mehr
Wir dürfen nicht vergessen
Mosbach. Im Zuge eines terminreichen Tages im Odenwald besuchte Franziska Brantner in ihrer Funktion als Europaabgeordnete für die Metropolregion Rhein-Neckar, die vor einiger Zeit eingeweihte KZ Gedenkstätte Neckarelz. Direkt gegenüber dem ehemaligen KZ-Gebäude, in dessen Räumen heute, wie auch vor der Entstehung des Lagers, wieder eine Grundschule residiert, wurde ein altes Gebäude in eine, dem Thema gerechte Einrichtung umgebaut. Dank der Unterstützung zahlreicher Betriebe und privater Freiwillige, fand das Projekt eine würdige Umsetzung. Als Geldgeber fungierte auch die EU und somit zeigt sich wieder, wie die Institution Europa auch mit den Kommunen in Verbindung steht und Dinge fördert, für die es sonst einfach kein Geld geben würde. mehr
Halbzeit im Europaparlament – Meine wichtigsten Themen und größten Erfolge
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
liebe Interessierte an meiner Halbzeitbilanz im Europaparlament,
seit Sommer 2009 vertrete ich die Metropolregion Rhein-Neckar, sowie das Gebiet von der Schweizer Grenze im Südbadischen, die Rheinschiene hinauf bis an die hessische Grenze nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland, in Brüssel und Straßburg. Grund genug, ein erstes Resümee zu ziehen und aufzuzeigen, was mir wichtig war, wo ich mich engagiert habe und welche Akzente ich setzen konnte.
Natürlich kann eine solche Beschreibung nur ein unvollständiger Abriss sein. Dennoch ist es wichtig, ab und an innezuhalten und auf das Erreichte zu blicken, um deutlicher zu sehen, wohin der künftige Weg führen muss. Lesen Sie hier meine ganz persönliche Halbzeitbilanz (PDF) der letzten zweieinhalb Jahre im Europaparlament. mehr
Grünes Kompetenzzentrum im Herzen der Stadt
Mannheim. Was im Adressbuch schlicht unter Kaiserring 38 vermerkt ist, bildet seit neuestem das Zuhause für ein “Grünes Kompetenzzentrum”, wie es in Deutschland einmalig sein dürfte. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes und des Wasserturms hat “Mannheim in Sachen Begrünung die Nase vorn”, wie sich anlässlich der “Inbetriebnahme” Eva Lübke und Andreas Köstler als Sprecher des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen, gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Raufelder sowie dem Bundestagsabgeordneten Dr. Gerhard Schick und der Europaabgeordneten für die Metropolregion Rhein-Neckar, Dr. Franziska Brantner, freuten. mehr
Der Grüne New Deal für die Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz
Ludwigshafen. Der Grüne New Deal für die Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz, der auf der Regionalkonferenz der Grünen vom November 2010 formuliert wurde, ist nun als PDF-Dokument zugänglich und ist hier anzuklicken (ausführliche Lektüre vom Redaktionsteam empfohlen). mehr
Europa macht Azubis mobil – Wir zeigen wie!
Das Thema Mobilität von Auszubildenden ist Franziska Brantner schon lange ein großes Anliegen. Nicht zuletzt deshalb hatte sie im Sommer auch zu einer Multiplikatoren-Konferenz in der Metropolregion Rhein-Neckar eingeladen. Im Anschluss daran wurde nicht nur eine Dokumentation erstellt, sondern auch eine Recherche in Auftrag gegeben, was es denn so gibt, an Möglichkeiten mobil zu werden.
Wer sich dafür interessiert und sich schlau machen möchte, hier ist sie: Azubi-Mobilität
Mehr Gemeinschaft statt weniger – Neumitgliedertreffen des Kreisverbandes Rhein-Pfalz mit Franziska Brantner
Ludwigshafen. Politikerinnen zum Anfassen oder vielmehr zum Ausfragen und Diskutieren bot der Kreisverband Rhein-Pfalz “alten Hasen” und “Frischlingen” der Partei beim (Neu)mitgliedertreffen im Grünen Europabüro Ludwigshafen. Den Angesprochenen sollten dabei nicht nur die verschiedenen Ebenen der Grünen erläutert werden, sondern sie sollten auch die Chance erhalten, sich selbst im Gespräch mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern ein Bild über deren Arbeit zu machen. “Lust, sich zu engagieren”, das wünschte sich Organisator und Kreisvorstandssprecher Toni Krüger von der rundum gelungenen Veranstaltung. Mit von der Partie waren auch Anne Spiegel, Krügers Kreisvorstandssprecherkollegin und Landtagsabgeordnete sowie Franziska Brantner, Hausherrin im Europabüro und grüne Europaabgeordnete. mehr
“Wir brauchen einen Sprung nach vorn”
Heidelberg. Heidelberg ist eine reiche Stadt. Nicht so sehr an materiellen Gütern wie an Kultur und Geschichte, vor allem aber an grünen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger. Das fängt mit der achtköpfige Fraktion im Gemeinderat an, geht über Regionalversammlung, Landtag und Bundestag bis hin zum Europäischen Parlament. Und es ist Usus beim Kreisverband, dass die Abgeordneten regelmäßig über Aktuelles aus ihrem Arbeitsbereich berichten, den Neumitgliedern, aber auch den Besuchern der Kreisversammlung. Europa in all seinen Facetten, von Finanzkrise bis hin zum Flüchtlingsthema, das beleuchtete denn auch Franziska Brantner, direkt aus Straßburg kommend, bei ihrem Besuch. mehr
Franziska Brantner in Ludwigshafen über die Situation der Roma
Ludwigshafen. Sie sind rund zehn Millionen Köpfe stark, sie leben zum Teil seit mehr als 600 Jahren an einem Ort, sie wurden von denNationalsozialisten verfolgt und ermordet und sie sind heute in Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Kosovo, aber auch Frankreich schlimmster Diskriminierung und Rassismus ausgesetzt. Die Rede ist von Europas größter Minderheit, den Sinti und Roma. Diese ethnische Gruppe gibt es in fast allen Ländern der Europäischen Union und das schon seit Jahrhunderten. Doch beschäftigen sie derzeit zahlreiche Gemüter. Denn viele von ihnen haben sich auf den Weg gemacht, um vor existenziell bedrohlicher Armut oder Verfolgung zu fliehen. mehr














