Bildungspolitik
Europa in Bewegung setzen – Erasmus für alle
Seit Anfang 2010 setze ich mich im Rahmen der Intergruppe Jugend für bessere Bildungs- und Mobilitätsprogramme der EU und ihre finanzielle Ausstattung ein. Zu diesen Programmen gehört bekanntlich auch Erasmus Mundus. Es ist das bekannteste und am häufigsten genutzte Mobilitätsprogramm der EU.
Im Sommer letzten Jahres habe ich die hochschulpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der grünen Fraktionen in den Landtagen gebeten, eine Anfrage die jeweiligen Landesregierungen zum Thema “Europäische Mobilität von Studierenden – reicht ERASMUS, erreicht ERASMUS?” zu stellen. Ich wollte damit herausfinden, wie Erasmus in den einzelnen Bundesländern umgesetzt wird und wo es noch Schwierigkeiten bei der Umsetzung gibt. Nun gibt es die Ergebnisse in Form einer Studie. mehr
Metropolregion macht Azubis mobil
Heidelberg/Brüssel. “Europäische Metropolregion Rhein-Neckar macht Azubis mobil”, so der Titel für den Blick in die Zukunft, den rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Einladung der Europa-Abgeordneten Franziska Branter und ihrer Fraktion „Die Grünen/EFA“ in Heidelberg wagten. Damit das geschieht, so der einhellige Wunsch der Multiplikatorenkonferenz, müsste der Verband der Region Rhein-Neckar, eine Expertengruppe ins Leben rufen. Dort könnte dann ganz konkret mit allen beteiligten Akteuren überlegt werden, wie die Metropolregion die Auszubildenden international in Bewegung bringt. mehr
Mit Franziska Brantner unterwegs bei ihrem Wahlkreistag in Freiburg
Freiburg. Franziska Brantner ist es ungeheur wichtig, sich so oft wie möglich mit den Bürgerinnen und Bürgern ihres Wahlkreises beziehungsweise ihrer Betreuungsregion auszutauschen. An den regelmäßig stattfindenden Wahlkreistagen besucht sie verschiedene Institutionen und gesellschaftliche Akteure in Freiburg, um sich über ihre Sorgen, Wünsche und Pläne oder einfach nur ihre Lebenssituation zu informieren. mehr
„In Europa bekommt jede Kuh mehr Geld als ein Jugendlicher“: Franziska Brantner bei “jugend in aktion rockt” in Mannheim
Mannheim. Franziska Brantner spricht die Sprache der Jugendlichen. Das wird auch an diesem lauen Frühlingsabend im Mai einmal mehr deutlich. Im Innenhof des „cafga im jungbusch“, einem Mannheimer Café in Hafennähe, präsentiert sich die 31-jährige Europaabgeordnete der Grünen in guter Form. Noch immer seien die Ausgaben für das Jugend-in Aktion-Programm „peanuts“ im Vergleich zu den Agrarsubventionen in der EU, sagt Brantner und legt nach: „In Europa bekommt doch jede Kuh mehr Geld von der EU als ein Jugendlicher”, so die Parlamentarierin bei einer Veranstaltung von “jugend in aktion rockt”. mehr
Schriftliche Erklärung zur Schaffung von Europa-Mittelmeer-Programmen ERASMUS und LEONARDO
Derzeit läuft eine Schriftliche Erklärung, die von Franziska Brantner, Françoise Castex (S&D), Vincent Peillon (S&D), Cristian Preda (EVP) und Ivo Vajgl (ALDE) initiiert wurde und folgenden Wortlaut besitzt:
Jugend in Bewegung: Mobilität für alle – keine Elitenbildung bei unseren Jugendlichen!
“Ich freue mich, dass der Bericht “Jugend in Bewegung” heute im Europäischen Parlament mit großer Mehrheit angenommen wurde! mehr
Bologna 2.0: Wohin soll die Reise gehen
Die Idee war gut, die Ausführung mangelhaft. Vor zehn Jahren wurde mit viel Enthusiasmus unter dem schönen Namen “Bologna” die Reform des
Systems und die Verwirklichung des Europäischen Hochschulraumes
angegangen. Seither ist die Kritik, vor allem in Deutschland, nicht
verstummt. Damit es beim Lamento nicht bleibt, hatten sich Mitte
Dezember in Mannheim auf Initiative von Franziska Brantner
Politikerinnen und Politiker aus Europa, dem Bund und verschiedenen
Ländern mit Hochschulgruppen, Studierendenvertretungen,
Landesarbeitsgemeinschaften und Fachleuten aller Art zusammengesetzt, um
über den “Tellerrand” hinauszublicken. Wie kann der Gedanke eine
europäischen Hochschuleraums, der Mobilität ermöglicht, wahr werden und
ein moderneres Studienangebot, das auf die Lernenden passt und Mobilität
in jeder Hinsicht ermöglicht, aussehen? So lautete die Kernfrage. Wer
wissen möchte, was bei der Debatte herauskam und wie die Erfahrungen in anderen Ländern sind, der kann die so eben erschienene Dokumentationjetzt nachlesen. Zur Dokumentation (PDF)
Bologna-Reform: Idee gut, bei der Ausführung klemmt’s
Die Idee war gut, bei der Ausführung klemmt’s. Jetzt ist das Wehklagen groß, die Solidaritätsadressen an die Studierenden sind kaum zu zählen und irgendwie hat niemand (oder alle) Schuld. Vor genau zehn Jahren wurde die Bologna-Reform der europäischen Hochschulen aufs Gleis gehoben. Nun, wo Bildung wieder zum heißen Eisen wird, gab es am Montag in Mannheim einen Moment des Innehaltens. Experten, Studierendenvertreter, grüne Abgeordnete von Land, Bund und Europa blickten in der Jüdischen Gemeinde über den Tellerrand und diskutierten unter dem Motto “Bologna 2.0″, wo Deutschland bei der Umsetzung steht und was aus den Erfahrungen anderer Länder zu lernen wäre. mehr












